13 Sins – Spiel des Todes – Review

Originaltitel: 13 Sins
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Daniel Stamm
Darsteller: Ron Perlman; Mark Webber; Rutina Wesley; Devon Graye;…

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INHALT:

Der gutmütige Elliot Brindle (Mark Webber) verliert seinen Job und steht nun, kurz vor seiner Hochzeit mit seiner schwangeren Freundin Shelby (Rutina Wesley), ohne finanzielle Zukunft da. Seine Krankenkasse stellt die Zahlungen für dessen geistig behinderten Bruder Michael (Devon Graye) ein und als wäre dies noch nicht genug, wird Elliot`s fremdenfeindlicher Vater aus dessen Wohnung geworfen und droht bei ihm einzuziehen.  Da kommt ihm der Anruf eines Unbekannter gerade recht, „er wäre auserwählt worden an einer Gameshow teilzunehmen und müsse nur 13 Aufgaben bewältigen um Millionär zu werden“. Verwundert nimmt er an und löst die ersten Aufgaben, welche im ein nettes Sümmchen einbringen, doch die Aufgaben werden zunehmend perfider und brutaler, bis sich Elliot in einer moralischen Spirale nach unten befindet, aus der es kein Zurück mehr gibt…


DarkMovies – Kritik:

13 Sins - Spiel des Todes |© Koch Media

13 Sins – Spiel des Todes |© Koch Media

Der erste Eindruck, wenn man diesen Film das erste mal in den Händen hält, ist erstmal etwas unscheinbar und die Scheibe wirkt wie ein 08/15 Film vom Grabbeltisch. Allein schon die Tatsache, dass man auf dem Cover mit anderen bekannten/erfolgreichen Filmen wirbt ist für mich meist ein Indiz dafür, dass der Film an sich nicht so stark ist und diese Marketing-Strategie nötig hätte, zum Glück wurde ich hier eines Besseren belehrt. Vor allem wird man aber durch besagte Werbe-Titel wie „Insidious“, „Der lezte Exorzismus“ und „Sinister“ etwas irr geleitet, da „13 Sins“ für mich ganz klar in das Genre der Thriller gehört und nicht in die Horror/Grusel-Schiene geht.

Man möge sich beim sichten etwas an SAW erinnert fühlen, da der Protagonist auch hier diverse perfide Aufgaben (aus der Not heraus) erledigen soll und teils enorme überwindungen aufbringen muss. Nichts desto trotz möchte ich nicht wirklich einen Vergleich der beiden Filme ziehen, da die beweggründe der Personen und auch der Leute, die hinter den Aufgaben stehen, ganz andere sind.

13 Sins - Spiel des Todes |© Koch Media

13 Sins – Spiel des Todes |© Koch Media

Der Film an sich kann bei mir vor allem durch die gute Story und die gut durchdachten 13 Aufgaben an sich punkten. Ich ertappte mich beim sehen immer wieder dabei zu denken „was würde ich machen?“. Die moralische Komponente spielt bei den Aufgaben immer eine Rolle, überhaupt ergibt sich für mich hierraus der Haupttenor des ganzen Films: „Wie weit geht jemand für Geld?“

Die angedeutete Hintergrundgeschichte über die Männer, welche diese „Gameshow“ veranstalten wird nur wage beleuchtet und manches wird nicht wirklich hinterfragt. Warum der Herr am Telefon solche Möglichkeiten hat, immer alles mitbekommt und das reale Leben nach seinen Bedürfnissen lenken kann wird nach kurzer Zeit einfach so hingenommen und wird auch nur relativ kurz beleuchtet. Für mich persönlich etwas schade, man hätte gerne mehr erfahren.

13 Sins - Spiel des Todes |© Koch Media

13 Sins – Spiel des Todes |© Koch Media

Der härtegrad des Streifens liegt eher im unteren Mittelfeld und für Gorehounds gibt es zwar durchaus die ein oder andere Szene (vorallem gegen Ende), dennoch richtet sich der Film wohl eher an das gemäßigte Publikum, was dies anbelagt.

WERTUNG:   7,5 / 10

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DIE DEUTSCHE BLU-RAY:

Technische Daten:

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel: Deutsch
Bild: 1.85:1 (1080P Full HD)
Laufzeit: ca. 88 Min.
Freigabe: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)
Verpackung: schwarze Amaray mit Wendecover
Extras: Audiokommentar mit Regisseur und Darstellern, Making of, Alternatives Ende, Entfallene Szene, Anatomy of a Meltdown
Release-Termin: 09.10.2014


DVD und Blu-Ray sind direkt erhältlich bei:

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Dies war nun meine erste Review. Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind gerne erwünscht.

Frohe Ostern

Benni

Ein Gedanke zu „13 Sins – Spiel des Todes – Review

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