Preservation | Filmkritik

© Pierrot Le Fou

© Pierrot Le Fou

Originaltitel: Preservation
Land: USA
Jahr: 2014
Regie: Christopher Denham
Darsteller: Pablo Schreiber, Aaron Staton, Cody Saintgnue, Wrenn Schmidt, Nick Saso, Michael Chacon

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INHALT:
Der unnahbare Sean unternimmt mit seinem Bruder Mike und dessen Frau Wit ein Jagdwochenende  in der amerikanischen Wildnis. Der gemeinsame Trip soll die beiden unterschiedlichen Brüder wieder vereinen. Doch schon bald werden Spannungen in der Gruppe deutlich und die Situation droht zu eskalieren.

Als am nächsten Tag ihr sämtliches Hab und Gut verschwunden ist und alle drei mit einem Kreuz auf der Stirn gekennzeichnet aufwachen, beschuldigt Mike zunächst Sean dahinter zu stecken. Doch schnell wird klar, dass sie nicht allein sind, sondern das Ziel einer tödlichen Menschenjagd. Ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt.


DarkMovies.de – Kritik:
Beim ersten Blick auf das Cover von „Preservation“ kommt einem direkt das Genre des Backwood-Slashers in den Sinn. Eine mit Totenkopfmaske behangene Gestalt hält verwegen eine Waffe in der Hand, im Hintergrund Wald, darunter der Spruch „Man is the only animal that kills for fun“…

Preservation | © Pierrot Le Fou

Preservation | © Pierrot Le Fou

Die Story beginnt damit, dass sich 3 junge Erwachsene auf einen Jagdtrip in irgendwelche, ehemals aus der Jugend bekannten, Wälder begeben. Ein gewaltgeiler Bürohengst, der dauernd sein Geschäftshandy am Ohr hat und von anderen Lebewesen relativ wenig hält, sein introvertierter Bruder, ehemals Soldat, der für Technik und anderen Menschen nicht viel übrig hat und die Frau vom Bürohengst, ihres Zeichens Veganerin und eigentlich total gegen das Jagen.

An besagtem Wunschziel angekommen, müssen die drei dann feststellen, dass das ehemalige Reservat mittlerweile seine Schotten dicht gemacht hat und Behausungen sowie Spielplätze verwahrlost sind. Natürlich ist das dem Trio relativ Wurst.
Nach einer erfolgreichen Jagdrunde und der ersten Nacht im Wald, offenbart sich den Abenteurern dann aber langsam, dass hier etwas gewaltig schief läuft.
Alle Zelte, sowie das gesamte Hab und Gut unserer Protagonisten sind verschwunden und jeder erwacht mit einem Kreuz auf der Stirn.
Nach anfänglichen Schuldzuweisungen beginnen die drei dann aber langsam zu verstehen, was hinter dem Ganzen steckt und dass sie nun einem erbarmungslosen  Kampf ums Nackte überleben gegenüberstehen…

Preservation | © Pierrot Le Fou

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„Preservation“ tut viel dazu, die Darsteller anfangs in einem schlechten licht dastehen zu lassen und man wünscht sich direkt, dass sie relativ schnell das Zeitliche  segnen werden.
Ab oben genanntem Zeitpunkt, nimmt das Geschehen dann deutlich an Fahrt auf und eine Jagd durch den Wald beginnt, in welcher die Jäger zu gejagten werden.
Anfangs wird das Geschehen nach bekanntem Slasher-Schema aufgebaut, die Maskierten Übermenschen verbreiten Angst und Schrecken, sind zu jeder Zeit Herr der Lage und für die gepeinigten wird die Sache immer erschreckender und aussichtsloser.

Ab dem Punkt, wo dann allerdings aufgedeckt wird, um wen es sich bei den Maskierten wirklich handelt driftet das Geschehen dann aber in Unzulänglichkeiten und Unglaubwürdigkeit ab. Man nimmt den Peinigern und dem Film quasi schon 20 Min. vor Ende die Luft aus den Segeln und die Story geht nun hin zum Revenge-Thriller.

Preservation | © Pierrot Le Fou

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Die Schauspieler machen ihre Sachen durchweg gut, vor allem „Wrenn Schmidt“ macht ihre Sache, als Racheengel“,  zum Ende des Films doch recht gut. Man muss dann doch irgendie mal an Filme wie „I spit on your Grave“ oder „You’re Next“ denken. An deren Klasse kommt „Preservation“ dann aber nicht wirklich ran.
Der Gore-Gehalt bewegt sich auf niedrigem Slasher-Niveau und der Film hätte auch durchaus ab 16 Jahren durch die FSK kommen können.

Alles in allem ist „Preservation“ ein netter Slasher-Film für zwischendurch, kann aber zu keiner Zeit wirklich überzeugen oder gar mit großen Titeln wie oben genannten mithalten.


FAZIT: WERTUNG: 6/10 Punkte


– Preservation Trailer deutsch


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